Institut für Psychodynamische Psychotherapie Nürnberg
Staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut für tiefen-
psychologisch fundierte und analytische Psychotherapie
für Ärzt*innen und Psycholog*innen
Institut für Psychodynamische Psychotherapie Nürnberg
Staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut für tiefenpsychologisch fundierte
und analytische Psychotherapie für Ärzt*innen und Psycholog*innen
Institut für Psychodynamische Psychotherapie Nürnberg
Staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut für tiefenpsychologisch fundierte
und analytische Psychotherapie für Ärzt*innen und Psycholog*innen

Ausbildung für Psycholog*innen zu psychologischen Psychotherapeut*innen mit der Fachkunde tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Das PIN bietet die Ausbildung zum*zur psychologischen Psychotherapeut*in in psychodynamischen Verfahren an. Zunächst können Sie im PIN die Ausbildung zum*zur psychologischen Psychotherapeut*in mit Fachkunde tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie nach dem Psychotherapeutengesetz durchlaufen. Nach Ihrer Approbation zum*zur psychologischen Psychotherapeut*in können Sie aufbauend die Fachkunde analytische Psychotherapie erwerben. ( siehe Rubrik Weiterbildung psychoanalytische Psychotherapie WAP) Teile der Ausbildung zum*zur psychologischen Psychotherapeut*in, Fachkunde tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, können zum Erwerb der Fachkunde analytische Psychotherapie verwendet werden.
 
Die staatlich anerkannte Ausbildung mit dem Ziel der Approbation mit der Fachkunde tiefenpsychologischer Psychotherapie erstreckt sich berufsbegleitend über mindestens fünf Jahre. Sie müssen, um nach dem Psychotherapeutengesetz zur Approbationsprüfung zugelassen zu werden, 4200 Ausbildungsstunden leisten:
 
  • 600 Stunden Theorie, einschließlich Anamnesenseminare und kasuistisch-technische Seminare
  • 100 Stunden für 20 supervidierte Anamnesen
  • 200 Stunden vor- und Nachbereitung der Therapiestunden
  • 250 Stunden Eigenstudium
  • 600 Stunden Ausbildungstherapien, in denen Sie unter Supervision eigene, für tiefenpsychologisch fundierte Therapie geeignete Patienten behandeln
  • 150 Supervisionsstunden (Anamnesen und Behandlungen), die sich aus dem in einem Verhältnis von einer Supervisionsstunde zu vier Behandlungsstunden ergeben
  • 200 Stunden Selbsterfahrung in den tiefenpsychologisch fundierten Verfahren
  • 1800 Stunden psychiatrisches (1200 Stunden) und psychosomatisch-psychotherapeutisches Praktikum (600 Stunden)
  • 300 Stunden Freie Spitze aus allen vorgenannten Ausbildungsteilen
Diese Verteilung der Stunden kann sich, bis auf die Zahl der Stunden des Psychiatrie - bzw. Psychosomatikpraktikums, die vom Gesetzgeber festgelegt ist, je nach individuellem Verlauf der Ausbildung verändern. Letztendlich müssen mindestens 4200 Stunden resultieren. Die Ausbildung schließt ab mit der staatlichen Approbationsprüfung zum psychologischen Psychotherapeuten in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie.
Die Approbation ist Voraussetzung für die Kassenzulassung und Abrechnungsgenehmigung als Vertragspsychotherapeut der gesetzlichen und privaten Krankenkassen.
 
Zugangsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes Psychologiestudium (Diplom bzw. Master) mit Schwerpunkt Klinische Psychologie. Es werden zwei Aufnahmeinterviews mit zwei verschiedenen Lehrtherapeut*innen/Supervisor*innen geführt, die über die Aufnahme entscheiden. Dies wird dem*der Bewerber*in von der Leiterin des Aus- und Weiterbildungsausschusses mitgeteilt. Der*die Bewerber*in muss bei Zulassung zur Ausbildung eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen.

Kosten:
Pro Semester fallen 500 Euro für Theorieveranstaltungen an, 10 Semester zugrunde gelegt ergibt das 5000 Euro. Die Kosten für die Selbsterfahrung werden zwischen Ausbildungsteilnehmer*in und dem*der Lehrtherapeut*in verhandelt, dasselbe gilt für die Supervisionsstunde. Daher kann hierfür kein Betrag angegeben werden (i. d. R. GKV-Satz). Hinzukommen Kosten für Fahrten, Literatur etc. Erfahrungsgemäß belaufen sich bisher die Kosten auf etwa 40000 Euro in 5 Jahren. Demgegenüber stehen Einnahmen aus den Ausbildungstherapien, die von den Krankenkassen bezahlt werden.
 
Die bisherige Erfahrung zeigt, dass die Kosten für die Ausbildung durch die Einnahmen aus den Ausbildungstherapien zu einem großen Teil gedeckt werden.
 
 
Leiterin Aus- und Weiterbildungsausschuss:
Dipl.-Psych. Christine Schubert
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Information und Anmeldung via Geschäftsstelle:
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